Ponchos und Capes: Die Alternative zur Übergangsjacke

Vor allem im Norden Deutschlands kann sich das Wetter derzeit noch nicht so recht entscheiden, wie es sein möchte. Folglich fällt insbesondere den Frauen die Wahl der richtigen Garderobe schwer, denn für die Winterjacke ist es längst zu warm, während die Sommervariante derzeit noch zu kühl ist. Bleibt nur noch die klassische Übergangsjacke, an welcher wir uns schon längst satt gesehen haben. Gibt es denn keine modischen Alternativen? Doch, nämlich Ponchos und Capes!

Ponchos und Capes: Was ist das überhaupt?

Ponchos und Capes werden oftmals miteinander gleichgesetzt oder aber verwechselt. Zwar sind sie sich prinzipiell in ihrer Form recht ähnlich, dennoch weisen sie einen kleinen, aber entscheidenden Unterschied auf. Als Poncho bezeichnet man traditionell ein Stück Tuch mit einem Schlitz in der Mitte, durch den der Träger den Kopf steckt. Ursprünglich stammt diese Art des Mantels aus Südamerika, wo er meist in bunten Farben gestaltet ist. Unter dem Saum des Ponchos kann man rundherum hervorgreifen. Bei einem Cape ist dies anders, denn dieser stellt einen weit geschnittenen Umhang dar, welcher im vorderen Bereich mit zusätzlichen Durchgriffen für die Arme ausgestattet ist. Vorteil beider Kleidungsstücke ist, dass sie wärmend und luftig zugleich sind. Da sie nicht dicht am Körper anliegen, sondern weit geschnitten sind, bieten sie den Armen zudem größtmögliche Bewegungsfreiheit. Mittlerweile werden die besonderen Mäntel in sämtlichen Variationen hergestellt, wobei die sommerlichen Kreationen aus leichteren Stoffen gefertigt sind. In puncto Muster und Farben sind der Fantasie der Designer offenbar keine Grenzen gesetzt, denn hier findet sich für jeden noch so extravaganten Geschmack das passende Modell.

Die Trends für den Frühling 2012

Die meist aus Strick gefertigten Ponchos kommen meist mit flippigen Fransen daher und sind oftmals mit dem angesagten Aztekenmuster verziert. Dieses deutet genau wie die ebenfalls modischen Ethno-Muster auf den Ursprung des Kleidungsstückes hin. Vor allem bei ersteren Musterungen kommen meist unzählige Farben zum Einsatz, sodass der neue Lieblingsponcho mit allerhand Stücken aus dem Kleiderschrank kombiniert werden kann. Wer einfarbige Varianten bevorzugt, wird derzeit ebenfalls fündig, da sich in den Geschäften und Online-Shops beinah genauso viele schlichte Modelle finden. Beliebt sind zuletzt Ponchos, die einen sanften Farbverlauf zeigen, wobei meist natürliche Farben zum Einsatz kommen.

Bei Capes darf hingegen nicht auf das trendige Karomuster verzichtet werden. Dieses ziert die weiten Mäntel in sämtlichen Größen und Farben. Schlichte Modelle kommen hingegen vornehmlich in dezentem Beige und Camel oder aber edlem Marineblau daher.

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